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Sonntag, 16. Oktober 2005

Ko Kret

Ko Kret ist eine kleine Insel im Norden von Bangkok, vom Chao Praya umgeben. Die Leute auf Ko Kret  leben noch nach alter Tradition: Sie töpfern sehr gerne oder verrichten sonstige Handarbeiten. 

Um nach Ko Kret zu gelangen, muss man den Chao Praya mit dem Linienboot hinauffahren - bis zur Endstation Nonthaburi. Das ist der einfache Teil. Danach soll man, laut Reiseführer, entweder nach Laem Tong und dann das Boot nehmen, oder gleich nach Pak Kret, um dann direkt nach Ko Kret überzusetzen. Ich entscheide mich für die mir unkomplizierter erscheinende Variante - gleich nach Pak Kret.

Nach einiger Zeit, die ich mit dem Beobachten der Busse verbringe, die aber allesamt keinen einzigen lateinischen Buchstaben tragen, sondern alle nur in Thai beschriftet sind, entscheide ich mich für das nächste Taxi. Die Taxifahrt verläuft gut: Nach einer ca. 10-minütigen genauen Erörterung der Zielangabe meinerseits in Englisch gibt sich der Taxifahrer die größte Mühe, die Worte Pak Kret oder Ko Kret zu verstehen und im Laufe der Fahrt Richtung Norden fällt es ihm dann auch wie Schuppen von den Augen - ich meine Pak Kret! Ja, genau - Pak Kret! Das hatte ich zwar die ganze Zeit gesagt, aber wohl in der falschen Tonlage ausgesprochen... 

Aber letztendlich kommen der Taxifahrer und ich guter Laune in Pak Kret an und ich werde an einer Strassenecke abgesetzt, mit den lieb gemeinten thailändischen Worten: "Da vorne irgendwo ist die Fähre".

Da es hier in Pak Kret leider keine englische Übersetzung unter den thailändischen Schildern gibt, verstehe ich null - muss also fragen. Eine Frau nimmt mich mit in ein überdachtes Wirr-Warr aus Wohnungen und Shops, direkt am Wasser. Sie beschreibt mir den Weg auf Thai und da ich die Worte links, rechts und geradeaus verstehe, ist es gar nicht so aussichtslos.  Ich soll in diesem Fall den Stahldrähten an der Decke folgen. Ich gehe also den Stahldrähten nach, aber finde trotzdem nicht den Bootsanleger - frage also noch einmal. Diesmal bringt mich ein Mann den gleichen Weg wieder zurück, aus dem ich gekommen bin. Die Frau, die mich vorher dorthin geschickt hat, siehts und ruft andere Leute dazu, von denen dann einer letztendlich versteht, dass ich nach Ko Kret will. Nun sagen alle, dass ich zum Wat (Temple) muss. Und tatsächlich - ich finde die Fähre hinter dem Wat. 

 

Zufrieden erreiche ich Ko Kret. 
Ko Kret selber ist  sehr hübsch. Es ist etwas überlaufen, aber die Tatsache, dass es keine Motorräder in den engen Gassen gibt und es dadurch wunderbar ruhig ist, ist schon Grund genug, einen Wochenendausflug von Bangkok hierher zu machen.




Sonntag, 9. Oktober 2005

Erawan Nationalpark

Kanchanaburi - so entspannend ist ein Ort selten. Ich fühle mich hier super-wohl. Morgens um 9 wache ich in meinem Raft-House über dem Fluss auf. 
Es ist für heute die Besichtigung des Erawan-Parks geplant, das ist ein Natur-Reservat mit dem schönsten Wasserfall Asien überhaupt! 
Seht ihn Euch unter  http://www.kanchanaburi-info.com/de/srisawat.html#erawan ruhig mal an!

Im Erawan Nationalpark angekommen erwarten mich 7 Stufen Wasserfall vom Feinsten. 
 

Der 7-stufige Wasserfall ist bis zur 4ten Stufe problemlos zu besteigen. Danach klettert man teilweise und kann sich dabei richtig schön mit Schlamm einsauen, was riesigen Spass macht. 




 


Samstag, 8. Oktober 2005

Kanchanaburi

Kanchanaburi liegt von Bangkok aus Richtung Westen, dort befindet sich auch die berühmte Brücke am Quai.

Alles Wissenswerte über Kanchanaburi kann man auf dieser schönen Seite anschauen:

Die Region gehört zu meinen absoluten Favoriten!  Da ist es ruhig, da gibt es den Fluss, da ist die Luft rein.

Tief durchatmen - das gehört für einen Bangkok-Bewohner nicht ohne Weiteres zum normalen Alltag. Hier in Kanchanaburi singen die Grillen (die noch nicht auf dem Grill gelandet sind), der Fluss liegt ruhig in seinem Bett und es gibt keine Betonbauten, nur wunderschöne Holzhütten. Keine stickigen Zimmer, kein Verkehrschaos, keinen Smog. Es gibt nur Dich und die Brücke am Quai.




 
Da gehts dann auch direkt hin, zu Fuss natürlich. Die Stadt ist eine Kleinstadt, in der es Jeapneys, Motorbike-Taxis, Waschmaschinenläden gibt. 

 
Mein Zimmer in einem Raft-House, das ist ein Holzhaus direkt über dem Wasser, schwankt, wenn Boote vorbei fahren. Ich sitze auf der Veranda und sehe der Sonne zu, wie sie hinter dem Schilf verschwindet.