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Sonntag, 6. März 2016

Schnorchelerlebnisse...

Hier mal ein wunderbarer Tag unter Wasser:
2016_03_06_Ko Samet Schnorchelbilder

Samstag, 5. März 2016

Ko Samet und der Strand des Königs

Immer noch bin ich auf dem Nostalgie-Trip. Heute laufe ich am Strand entlang und erinnere mich, in welchen Bungalows ich 2005 gewohnt habe, finde die Bar wieder, in der wir nächtelang Buckets getrunken haben und die Abkürzungen durch den Wald. Der Weg am Strand hin zum Südzipfel der Insel ist zu meinem großen Entzücken immer noch so wie vor 11 Jahren. Er wurde nicht zugebaut und einbenotiert, sondern man kann auf einem wunderschönen Trampelpfad am Strand lang an die Südspitze wandern.









Heute laufe ich bis zum vorletzten Strand https://goo.gl/maps/useBMV13Usm

Am Anfang des Weges, noch in Ko Samet Dorf kann man die Thais beim Urlaub machen beobachten. Sie essen alle riesige Platten mit Seafood, gehen nicht in die Sonne und nicht ins Wasser. Deshalb gibt es einen extra Strand für sie, der voller Sonnenschirme steht. Wenn sie überhaupt ins Wasser gehen, dann mit T-shirt und Hose und nur für Gruppenfotos.



Am nächsten Tag laufe ich den ganzen Weg zum Kap.
Ich wollte nicht auf die Strasse, sondern nur am Wasser entlang.
Bis zum vorvorletzten Strand war es nicht allzu anstrengend, aber auf einmal gab es nur noch Felsenküste.

Ich kletterte wie eine Ziege.

Ich hatte schon Angst, nicht durch zu kommen, aber dann kam ein Resort. Vor der Infotafel traf ich einen Franzosen der mir weismachen wollte, man könne nicht am Wasser bis zum Kap gehen.

Aber ich wollte es versuchen. Also ging ich zurück auf die Felsen.

Diesmal war es aber richtig hart, weil es keinen Schatten gab. Einmal versuchte ich einen Aufstieg zur Steilküste, aber oben angekommen kam ich nicht durch die Bäume durch und mußte wieder runter und weiter.



Dann kam endlich ein Resort.
Als ich völlig erschöpft an dem Resort-Strand ankam, schleppte ich mich unter einen Baum und legte mich hin. Sogleich kam die Security und schreckte mich auf.
Die zwei Männer sprachen nur Thai ich konnte nicht verstehen, was sie wollten, aber ich sollte da weg. Ich versuchte es mit einer anderen Ecke und es sah erst so aus, als ob es für sie ok wäre, aber dann sagten sie wieder, ich müsse da weg. Ich sollte mit auf den Hauptweg kommen hinter die Bungalows.

Endlich kam ein Mitarbeiter, der English sprach und erklärte mir, ich könne sonst gerne am Strand sitzen, aber heute ginge es auf keinem Fall, da der KÖNIG und die PRINZESSIN gerade im Resort seien!

Kurzum - sie haben mich aus dem Resort rausgeschmissen.

Also lief ich weiter zum Kap, was immer noch weit war und wieder in der prallen Sonne, und jetzt auch noch bergig.
Ich war am Limit, aber dort angekommen, war ich sehr glücklich – ich hatte es geschafft.
Noch nie hatte die frische Kokosnuss so gut geschmeckt wie an diesem Tag! 




Auf dem Rückweg gesellte sich ein Hund zu mir. Immer, wenn er mich überholte, sah er mich ganz komisch an, so als würde er süffisant lächeln. Immer, wenn ich zurücklag, drehte er sich um und wartete.
Dann kam das Inseltaxi. Ich konnte nicht mehr, wäre wahrscheinlich sonst unterwegs kollabiert...und stieg ein. Der Hund guckte beleidigt, trollte sich aber dann seines Weges.

Die ganze Zeit auf dem Nachhauseweg überlegt ich, ob das ein Zeichen war, mit dem Hund und was er mir sagen wollte, aber ich kam nicht drauf...

Mittwoch, 2. März 2016

Wiedersehen macht Freude - Ko Samet nach 11 Jahren

Endlich Urlaub!!!
 
Und endlich fahre ich mal wieder in meine alte Heimat - Thailand. 
 

2005 verbrachte ich hier das Wintersemester, genauer gesagt war ich in Bangkok, Sathorn, stationiert. Hier machte ich ein 6-monatiges Praktikum bei der Deutsch-Thailändischen Auslandshandelskammer und lernte unter anderem auch meine liebe Freundin Miss Pink kennen. Wir unternahmen viel mit unseren Mit-Praktikanten und fuhren unter anderem auch öfters am Freitag nach Dienstschluß nach Ko Samet, um dort das Wochenende zu verbringen und in der "Silver Sands Bar" zu feiern. 
 

Ko Samet ist die Wochenendinsel der Bangkoker. Leicht zu erreichen, übersichtlich, und natürlich - schönes Wetter und tolle Strände. 

Sogar der König hat hier ein Domizil! Aber dazu später mehr. 

Man steige in Bangkok Ekkamai in den Bus und schwupp - nach ein paar Stunden in einem bequemen Bus ist man auch schon in Bang Phe, wo man dann nur noch schnell die Fähre auf die Insel nehmen muss. 
 

Nun bin ich also wieder hier - nach 11 Jahren!!!  


Die Busfahrt hierher hat 5 Stunden gedauert. Dann kam noch die Überfahrt hinzu, also alles in allem mehr als 6 Stunden. Ich hatte das kürzer in Erinnerung. Wir sind doch immer Freitags nach der Arbeit los... Irgendwie scheint es, dass wir Freitag immer ganz schön früh Feierabend gemacht haben.
 

Auf Ko Samet angekommen lief man 2005 mit seinem Rucksack los - immer am Strand lang - und klapperte die Insel nach einer Übernachtung ab. Je weiter man nach Süden kam, desto teurer wurde es, aber auch ruhiger! 

Einmal war ich so weit im Süden, dass ich unmöglich nachts zur Bar und zurück laufen konnte. Ich mußte also ein Moped mieten, was ich dann auch NACH dem Barbesuch sicher nach Hause bringen wollte. Auf den damals halb betonierten, halb aufgerissenen, mit Sandlöchern und Metallgittern versehenen Straßen und dazu noch im Dunklen war das gar nicht so einfach. Aber die Hinfahrt stellte sich als wesentlich schwieriger heraus, als die Rückfahrt, da ich bei der Rückfahrt sozusagen schon in Übung war.  

Diesen Urlaub - 2016 - will ich wieder viel zu viel machen.

Ein paar Tage Ko Samet, dann schnell wieder zurück nach Bangkok und mit dem Zug nach Hua Hin. Von Hua Hin dann wieder mit dem Zug zurück nach Bangkok, da am 08.03. schon mein Flug nach Mandalay geht. Dann vom 08.03.  - 17.03.2016 Myanmar sehen und dann am 17.03. wieder zurück nach Thailand und noch ein 2 Tage Bangkok wieder sehen dann am 19.03 abends zurück Berlin.


Als ich in Ko Samet ankomme bin ich aber so erschöpft, dass ich mich entscheide, nicht schon wieder nach 2 Nächten hastig in den Bus und die Bahn zu springen, sondern lieber hier ein paar Tage dran zu hängen und Hua Hin sausen zu lassen. Ich verbringe also den 01.03. - 07.03.2016 auf Ko Samet. Da ich zudem noch etwas erkältet von der letzten Klimaanlage eines wahnsinnig lauten Hotelzimmers nahe Ekkamai bin und auch sonst total verspannt wegen der langen Fahrt - für die gesamte Anfahrt war ich 24 Stunden unterwegs und dann nochmal 6 Stunden, um auf die Insel zu kommen - , gehe ich erstmal langsam und bedächtig vor. Langsames Essen von Fisch und Meeresfrüchten in der einzigen guten Garküche an der Hauptstrasse, regelmäßiger Verzehr von Papaya-Salat mit einer gesunden Ladung Chilischoten, regelmäßige Thai-Massage, in denen die Masseurinnen sich lautstark darüber lustig machen, wie verspannt ich bin und natürlich lange Spaziergänge im Wald und am Strand. 
 

Am ersten Tag erkunde ich die Nordostküste. 

Dazu muss man durch das Ko Samet Dorf, am Fähranleger vorbei, immer weiter laufen. Es gibt noch ein paar vereinzelte Bungalows zu mieten, die eigentlich ganz schön sind. Nur, rund um den Hafen mag keiner so gerne wohnen, da das Wasser dort noch relativ dreckig ist und es auch einfach viel schönere Ecken auf der Insel gibt. 
 

Der Plan ist ursprünglich, erst am Wasser lang bis zum letzten Strand zu laufen, mich dann in den Wald hoch zu schlagen und dann an der anderen Seite der Insel zurück zu laufen. https://goo.gl/maps/3a43yxmCWqy
 

Ich klettere also stundenlang über Steine am Strand lang, über die Felsen und ziehe mich dann am letzten Strand einen Waldweg hoch, der so steil ist, dass ich bald rückwärts wieder runter falle. Dann bin ich im Wald, der staubtrocken ist und außer Spinnennestern auf dem Boden nichts zu sehen bietet. Keine Vögel, keine Reptilien. 
 

Von einem vor Exotik strotzenden Regenwald kann hier leider nicht die Rede sein. 

Nun wird mir bewußt, dass dieses Jahr El Nino-Jahr ist. Man hat dieses Wetter-Phänomen ja noch nie am eigenen Leib erfahren, aber hier in Thailand ist es nun merklich trockener und heißer als sonst. In ganz Asien fallen ja diesen Sommer die Menschen um, weil es einfach zu heiß ist. 




Ich komme an einen Sendemast, wo leider auch der Weg aufhört. Dann will ich mich in das Unterholz schlagen, aber die Bäume stehen so dicht, dass man beim besten Willen nicht durchkommt.

Ich muss also den ganzen Weg wieder zurück.

Im meinem Hostel MissTim House , das übrigens sehr zu empfehlen ist, gibt es einen Hund, der sieht aus wie ein Wischmop. Sein Gesicht ist nicht zu sehen, weil er sich die ganze Zeit wie verrückt kratzen muss. Einem weiteren Hund an der Strasse gebe ich eines Abends meine Hühnerknochen. Der freut sich unheimlich und erkennt mich jetzt immer, wenn ich vorbeilaufe.


Freitag, 9. April 2010

Dritte Klasse - Hühnerklasse

Nach einem Stop-over in Bangkok, der eher problematisch war wegen der Eskalation zwischen Protestanten (Gelb- und Rothemden) mache ich mich schon mal auf nach Malaysia. K. bleibt noch in Bangkok, da sie einen Massage-Kurs belegt hat.


Mein Ziel: Langkawi, Malaysia.
Mein Verkehrsmittel: Die thailändische Bahn....
...leider nicht ganz....



Als ich in Bangkok am Bahnhof bin, stellt sich heraus, dass alle Züge bis zum 13.04.10 ausbucht sind – wegen Songkla, dem buddhistischen Neujahrsfest.



Ich muss also von Bangkok nach Surat Thani mit dem Bus fahren. Um 6 Uhr morgens kommen wir in einem Vorort von an Surath Thani an, von dem noch ein Taxi in die Stadt genommen werden muss.
Am nächsten Morgen nehme ich den Zug nach Hat Yai, das ist die letzte Stadt vor der malaiischen Grenze. 3. Klasse - alles andere ist ausgebucht.
Nach anfänglichem Rumsuchen nach einem Platz in den überfüllten Wagons fischt mich ein thailändisch/chinesischer Geschäftsmann auf, der gerade im ganzen Zug sein Produkt - chinesische Dampfnudeln mit verschiedenen, sehr künstlich aussehenden Milchschaum-Füllungen, in einer schweinchen-rosa Verpackung, verteilt.



Mein neuer Freund bringt mich zu einem Wagon, der sich als der Bürowagon des Zugpersonals herausstellt. Hier ist es viel besser! Es gibt genug freie Sitze und die Wagentür ist offen, sodass man freie Sicht auf die wunderschöne Natur und alle vorbeiziehenden Bahnhöfe hat.






Es fahren mit mir im Wagon: 5 Hühner in handlichen Tragekartons, der Chinese und natürlich die Schaffner.






Als Nächstes deckt mich der Chinese mit Süßigkeiten ein. Im 30-Minuten-Takt bringt er Eis, Cola mit Eis, eine große Tüte Schweineschwartenchips, Eistee, 1 Flasche Wasser, Erdnüsse wieder Cola und dann wieder seine selbst produzierten Mini-Dampfnudeln.
Das Eis übrigens, ist interessant: Es ist ein Reis-Kokosnuss-Brot-Eis. Eine Kugel Kokos-Eis, darunter Brotstücken in süßer Milch, darunter süßer Reis.



Der Chinese unterhält den ganzen Zug. Er kennt wahnsinnig wichtige Leute, seine Geschäfte laufen wahnsinnig gut und so weiter. Außerdem ist er wahnsinnig dick. So dick, dass er andauernd in den schmalen Waggon-Türen hängen bleibt.



In Hat Yai angekommen fahre ich zum Busbahnhof und nehme den nächsten Bus nach Satun, die Stadt, von der aus das Boot nach Langkawi fährt. 

Samstag, 2. Januar 2010

Silvester im Dschungel

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

Nun zu den letzten Ereignissen:
Am 31.12.2009 - 01.01.2010 nahmen K. und ich an einer Dschungeltour mit dem Ziel der Besteigung des höchsten Berges auf Ko Chang teil!

Diese Tour war relativ anstrengend und als ich gerade Kräfte sammelte und mir die Finger für das Tippen des Blogs geradebog, erfuhr ich von K., dass Sie ihren Artikel über unsere Tour schon fertig geschrieben hatte. Als ich den Artikel dann las, hatte ich nicht viel hinzuzufügen. Er schildert perfekt unsere Situation in den letzten 2 Tagen.
Deshalb hier der Link zu Karina's Artikel: http://www.makakao.de/2010/01/02/dschungel-fur-fortgeschrittene/

Viel Spaß beim Lesen!!!

IIHH, Tarantula voaus!

Wenn man erstmal oben ist...

...muss man auch wieder runter..,

Platz machen für unser Zelt.


Prooost Neujahr!

Montag, 28. Dezember 2009

Unser Haus

Darf ich vostellen: Unser Haus auf Ko Chang.


 Beschwerlicher Aufstieg - und das sind nicht die einzigen Stufen...

Was gibt es Schöneres?
Unser Haus ist gebaut auf einigen Betonpfeilern und einigen dünneren Holzpfosten. An einer Seite wackelt es, wenn man sich im Bett umdreht.
Zwischen den Palmenbastwänden und dem Palmenblattdach sind offene Hohlräume, wo z. B. Eidechsen und Geckos frei ein- und ausgehen können. Es gibt auch eine Ratte, die nachts in unserem Bad rumstöbert. Sie sieht aber freundlich aus und ist nicht grau, sondern braun mit netten runden Ohren und glattem Fell.

Nachts hört man zahlreiche Geräusche. Die Äste knacken und knirschen, Blätter fallen geräuschvoll aufs Dach. Hin und wieder mal ein großes Krachen - eine runtergefallene Kokosnuss. Die Fledermäuse streiten sich in den höheren Etagen der Bäume. 

Etwas 4-pfotiges läuft nicht ganz syncron, sondern vielmehr hoppelnd, übers Dach. 

Grillen scheint es mehrere Arten zu geben, denn das Gezirpe ist unterschiedlich, auch Frösche pfeifen dazwischen. Das Meer rauscht dazu in Hintergrund. 

Die kleinen Eidechsen schnalzen und gesellen sich um Lichtquellen, um uns die Moskitos vom Hals zu halten.  
Manchmal schleicht sich der größere Gecko auf dem Querbalken bis zur Lampe. Er läuft so mittig, dass man ihn von unten nicht sieht und es sieht aus, als hätte er Katzengene im Blut. Normalerweise rufen Geckos lauthals ihren Namen aus: „Gecko, Gecko!“. Dieses Exemplar ist aber still, er gehört wohl zu denen, die nicht gerne im Mittelpunkt stehen.



unser Freund und Helfer...
...und andere etwas klein geratene Kameraden. 


das Schlafzimmer...



das Bad...


Die Aussicht ist blendend. 




Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ko Chang und der Tauchkurs

Heute starten wir den langersehnten Tauchkurs!

Der Padi Open Water Diver dauert nur 3 Tage und es gibt viel zu tun.
Am ersten Tag geht es in den Pool, was sich einfach anhört, aber durch die lange Zeit und das relativ kalte Wasser ganz schön anstrengend ist.

Da sitzt man nun am Grund des Pools und hat folgende Übungen durchzuführen:
1. Erstmal versuchen, zu atmen.
2. Die Tauchmaske unter Wasser von Wasser befreien, falls welches rein gelaufen ist. Dafür muss man einmal heftig durch die Nase ausatmen und dabei die Maske ankanten, sodass das Wasser nach oben entweichen kann.
3. Auf dem Boden liegend den richtigen Auftrieb mit dem Inflator einstellen.
4. Die Atemmaske nach hinten schmeißen und dann wieder ansetzen.
5. Die Not-Atemmaske von Partner nehmen und dann wieder auf die Eigene wechseln.
6. Weste an und ausziehen (über Wasser)
7. Bleigürtel an- und ausziehen (über Wasser)

Am 2. Tag fand das ganze Theater erneut in 12 m Tiefe statt – unter den Augen etlicher Seeigel, die unauffällig versuchten, immer näher an uns heran zu robben. Es sei angemerkt, dass Seeigel erstaunlich schnell laufen können.

Diademseeigel


Am 3. Tag dann geschahen wieder merkwürdige Dinge unter Wasser.
Diesmal zogen wir in 15 Meter Tiefe seelenruhig unsere Taucherbrillen aus und wieder an. Und zur Krönung warfen wir unsere Atemgeräte hinter uns, bliesen mit der Restluft unserer Lunge unsere Westen auf, holten das Atemgerät hinter dem Rücken hervor und atmeten wieder ganz normal weiter, als wäre nichts Aufregendes geschehen...


Man hörts ja immer wieder: Man gewöhnt sich an alles.

Freitag, 18. Dezember 2009

11.12. – 18.12.2009 - Tage in Bangkok

Einige wundern sich bestimmt, warum gerade aus Bangkok, dem aufregenden Molloch, so wenig berichtet wird. Das liegt in meinem Fall hauptsächlich daran, dass sich seit meinem letzten Aufenthalt vor 4 Jahren nicht allzu viel verändert hat.

Diesmal bewohnen wir ein Zimmer in der Khao San Road, da wir dieses Mal das touristische Treiben hautnah beäugen wollen. 2005 wohnte ich 6 Monate Sathorn - sip jet, einem Business-Viertel. Von dem Guesthouse, in dem viele deutsche Praktikanten wohnten, konnte man zur Arbeit laufen.

Nun ist die Khao San nach wie vor ein Sündenpfuhl, in dem sich nachts regelmäßig die Leute in den Bars und Straßenständen mit Alkohol und anderen Drogen befüllen und am nächsten Morgen orientierungslos umherirren. Manche wachen auf und haben ein oder mehrere neue Tatoos am Körper, auf einmal Rastazöpfe und außerdem leere Taschen (Tatoos sind auch hier in Thailand nicht billig).



Was sich immer lohnt, ist Thonburi, die andere Flussseite, die eine völlig andere Welt als das über füllte, geschäftige Bangkok übermittelt. Auf dieser Seite des Flusses befindet sich der Wat Arun, einer der schönsten Tempel Bangkoks. Wenn man am Wat Arun links geht, kommt man in fast dörfliche Gegenden, in denen die Leute kein Englisch sprechen. Einer der Bewohner, der mitsamt Nachbarn gerade vor seinem Haus saß, lud mich sogar zu Bier und Saté-Spießchen ein!






Ein weiteres Highlight ist ohne Zweifel Ko Kret. Ko Kret ist eine Insel im Chao Praja Fluss, der von dem Volk der Mon bewohnt wird. Sie haben dort tonhaltigen Boden und somit töpfern sie den ganzen Tag und verkaufen ihre Blumentöpfe, Krüge und Dekoartikel in ganz Thailand. Man fährt dazu mit dem Linienboot bis zur Endstation Nord und nimmt dann ein Longtailboot bis Ko Kret. In unserem Falle hatten wir großes Glück, da wir mit einigen thailändischen Frauen eine Gruppe bilden konnten, was wesentlich interessanter und natürlich auch billiger war.






Sonntag, 13. Dezember 2009

Bangkok Zoo: Wiedersehen mit dem Mousedeer

Bilder sagen mehr als Worte:



Das Mousedeer ist die kleinste existierende Wildsorte, nicht größer als ein Hase, aber auf 4 langen Rehbeinen. 
Es gibt das Mousedeer, zu deutsch "Hirschferkel", in Südostasien, Indien und vereinzelt auch in Afrika. 

Hier eine Übersicht über die Arten:


Außerdem:

...ein Löffelhund im Dunklen...

Schlankloris im Halbdunklen....

Samstag, 12. Dezember 2009

Bangkok - Nostalgietour

Heute - große Nostalgietour durch Bangkok!
Da ich ja 2005 schon mal für 6 Monate in Bangkok gelebt habe, mache ich heute alles, was ich früher oft tat...
Zuerst einmal Boot fahren. Mit dem Linienboot fahre ich von Phra Artit (Khao San) bis Saphan Taksin. Dann nehme ich die MRT nach Siam.
Von Siam laufe ich über Chit Lom, Ploen Chit, Nana, Sukhumvit und Asok nach Phrom Pong.

Shopping in Phrom Pong





Den ganzen Tag hatte ich Sachen gemacht, die ich schon mal gemacht hatte, nun war es Zeit für was NEUES!

Bei K-Ca Ramen bestellte ich ein Ramen.

Ramen hört sich nach Bildeinfassung an, ist aber eine japanische Nudelsuppe, die es in vielen Geschmacksrichtungen gibt. Bei den meisten Ramen ist die Brühe und die Nudeln unten und die jeweiligen Zutaten sind oben auf die Suppe drauf gelegt. Es ist also keine Überraschungssuppe, in der man nach einigen Löffeln am Grund auf Blutstücken oder Hühnerkrallen stößt - nein, alles ist gut sichtbar an der Oberfläche.